Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind längst keine Ausnahme mehr – fast jeder zweite Fehltag in Deutschland ist mittlerweile darauf zurückzuführen. Eine gut umgesetzte GBU Psyche hilft nicht nur, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, sondern auch die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken und die Produktivität im Unternehmen zu erhöhen.
Doch in der Praxis gibt es zahlreiche Stolperfallen. Tim Kleber, CEO von mentalport, war zu Gast im BGM Podcast und hat genau über diese Herausforderungen gesprochen. In dieser Episode nennt er die 5 häufigsten Fehler, die Unternehmen bei der Umsetzung der GBU Psyche machen, und zeigt auf, wie man sie vermeiden kann.
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind in Deutschland längst ein ernstzunehmendes Thema. Laut aktuellen Studien sind psychische Erkrankungen für einen Großteil der Fehltage verantwortlich. Die GBU Psyche ist ein wichtiger Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und hilft Unternehmen, rechtliche Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu fördern.
Doch die Umsetzung dieser Beurteilung ist nicht immer einfach. Wie im Podcast besprochen, passieren bei der Durchführung häufig Fehler, die sowohl die Wirksamkeit der Maßnahmen als auch die rechtliche Absicherung gefährden können.
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass eine einmal durchgeführte psychische Gefährdungsbeurteilung ausreicht. Das ist ein Trugschluss.
Warum ist das ein Problem? Die Arbeitswelt verändert sich ständig – neue Technologien, neue Prozesse, neue Belastungen. Eine einmalige Analyse kann daher nur eine Momentaufnahme sein. Ohne regelmäßige Überprüfung bleibt das Thema ungenutzt und verliert seinen Wert.
Lösung: Die GBU Psyche sollte als kontinuierlicher Prozess verstanden werden. Unternehmen sollten sie regelmäßig aktualisieren und in ihre langfristige BGM-Strategie integrieren. Nur so bleibt die Beurteilung relevant und effektiv.
Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung der GBU Psyche ist die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden.
Warum ist das ein Problem? Häufig führen Unternehmen die GBU Psyche rein formell durch – ohne die Mitarbeitenden wirklich zu involvieren. Das führt dazu, dass wertvolle Einblicke fehlen und das volle Potenzial nicht genutzt wird. Oft ist daher die Rücklaufquote der initialen Befragung sehr gering.
Lösung:
Mit einer Plattform wie mentalport können Unternehmen die GBU Psyche digital, einfach und DSGVO-konform umsetzen – und Mitarbeitende aktiv einbinden. So erreichen wir durchschnittlich eine Rückläuferquote von 80%.
Viele Unternehmen führen eine GBU Psyche durch, bleiben dann aber bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen stecken.
Warum ist das ein Problem? Eine GBU Psyche ist nur dann sinnvoll, wenn daraus wirksame Maßnahmen abgeleitet werden. Ohne die konsequente Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen fehlt es sowohl an der Rechtssicherheit als auch am Vertrauen der Mitarbeitenden.
Lösung:
Nur so kann sichergestellt werden, dass die GBU Psyche nicht nur eine Pflichtübung bleibt, sondern echte Veränderungen bewirkt.
Psychische Gesundheit lässt sich nicht rein mit Zahlen erfassen. Viele Unternehmen konzentrieren sich aber zu stark auf KPIs und zu wenig auf die eigentlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden.
Warum ist das ein Problem? Eine datenbasierte Analyse ist wichtig, aber sie sollte immer mit qualitativen Methoden ergänzt werden. Die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden lässt sich nicht nur durch Statistiken erfassen.
Lösung:
Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man Zahlen und menschliche Bedürfnisse in Einklang bringt. Nur so kann eine wirklich zielgerichtete und nachhaltige Verbesserung erreicht werden.
Einmal eingeführte Maßnahmen verpuffen oft, wenn sie nicht langfristig in den Arbeitsalltag integriert werden.
Warum ist das ein Problem? Ohne eine langfristige Strategie besteht die Gefahr, dass die GBU Psyche nur als „Pflicht“ gesehen wird und ihren eigentlichen Nutzen verliert.
Lösung:
Nur durch eine nachhaltige Implementierung der Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass psychische Gesundheit wirklich einen Platz im Unternehmen erhält und nicht nur eine kurzfristige Modeerscheinung bleibt.
mentalport macht die psychische Gefährdungsbeurteilung einfach, sicher und effektiv:
Nachhaltigkeit und Prävention im Fokus
mentalport geht über die reine psychische Gefährdungsbeurteilung hinaus. Unsere Plattform ermöglicht es, langfristige Strategien für das mentale Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu etablieren. Sie unterstützt Unternehmen dabei, nicht nur rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, sondern doe mentale Gesundheit ihrer Mitarbeitenden dauerhaft bestmöglich zu fördern.
Indem Unternehmen kontinuierlich in die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeitenden investieren, schaffen sie ein Arbeitsumfeld, das die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden fördert. Es geht nicht nur darum, gesetzliche Pflichtaufgaben zu erfüllen – es geht darum, eine nachhaltige Kultur der mentalen Gesundheit zu schaffen.
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